11. März 2010 von R. Kulka:

Auf zur email-expo am 19.5. in Frankfurt

Der Email Summit in München ist gerade rum, bei der Konferenzmesse email-expo in Frankfurt am Main geht es am 19. Mai weiter. Denn dann wird die von der Akademie Messe Frankfurt ins Leben gerufene Veranstaltung erstmalig ihre Pforten öffnen. Der Pressemitteilung zufolge werden Besuchern rund 25 fachkundige Top-Dienstleister für Fragen, Erfahrungsaustausch und mit effektiven Lösungen zur Verfügung stehen. Diverse Branchen-Experten geben – nach einer Keynote von Internetexperte Ossi Urchs – in 20 Vorträgen relevantes Wissen für nachhaltiges E-Mail-Marketing weiter.

Das geplante Vortragsprogramm:

  • „E-Mail – das Beste kommt noch“
  • Marktzahlen und Kennziffern zu E-Mail-Marketing
  • Forschungsergebnisse zum Leseverhalten von E-Mails
  • Innovationen: Wie neue Ansätze die Zukunft des E-Mail-Marketings verändern
  • Mercedes-Benz: Nachhaltiger Mehrwert dank persönlicher Feedbackbefragung
  • E-Mail- und Social Media Marketing erfolgreich kombinieren
  • Wie Germanwings relevante E-Mails an verschiedene Zielgruppen sendet
  • Mit digitalem Direktmarketing effizient den Absatz fördern – Beispiel Steiff GmbH
  • Mit weniger mehr erreichen – wie internationale Konzerne Ihr E-Mail-Marketing optimieren
  • Dialog statt Monolog: Den Paradigmenwechsel im Marketing organisieren
  • Wie IKEA seine integrierte Digitalmarketing-Strategie durchführt
  • Wie Telegraaf Media Nederland durch optimiertes E-Mail Marketing den Umsatz steigert
  • User Engagement durch individuelle und aktivierende E-Mail Kommunikation bei RTL
  • Kundenloyalität und Absatzförderung am Beispiel der Sto AG
  • Die Rolle von E-Mail für die Markenführung
  • 10 Regeln für eine erfolgreiche E-Mail-Kundenbindung
  • So sparen Sie richtig Geld: 5 Schritte zur Optimierung Ihrer E-Mail-Kampagne
  • E-Mail Marketing durch professionelle Transaktions-Mails optimieren
  • E-Mail Marketing goes Mobile
  • Automatisierung im E-Mail Marketing: Mehr Umsatz, weniger Aufwand

Weitere Details entnehmen Sie der Broschüre auf absolit.de:
http://www.absolit.de/PDF/email-expo.pdf
(pdf, 6 Seiten, 3.5mb)

Eine zeitnahe Registrierung lohnt – Interessierte können sich bis zum 30.4. den kostenfreien Zutritt und zusätzlich die Gewinnchance auf eine Handvoll “Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0” sichern. Also… auf geht’s! :-)

Aktuellste Infos unter:
http://www.email-expo.de


Willkommen zur email-expo 2010!

/content/emailexpo/frankfurt/de/exhibitors/willkommen/jcr:content/mainParsys/textimage_1/image/file

DIE Veranstaltung für erfolgreiches und kostengünstiges E-Mail-Marketing!

Kostenlos teilnehmen – jetzt schnell registrieren!
ZUR REGISTRIERUNG!

Ihre Einladung zur Email-Expo – DIE Veranstaltung für erfolgreiches und kostengünstiges E-Mail-Marketing – konzipiert für Marketing, Vertriebs-und Internetmanager aller Branchen!

Mit der Email-Expo wird Ihnen als spezialisierter Dienstleister und Anwender ein einmaliges Forum für das Trendthema „E-Mail-Marketing“ geschaffen – seien Sie dabei, wenn am 19. Mai 2010 in Frankfurt am Main die Premiere stattfindet.

Eine stark lösungsorientierte und interaktive Veranstaltung erwartet Sie – der intensive und praxisorientierte Dialog zwischen Besuchern und Ausstellern steht im Fokus dieser Veranstaltung. Kommen Sie als Besucher mit Ihren Fragen – und gehen Sie mit konkreten Lösungen zum Nulltarif! Die vorherige Registrierung zur kostenlosenTeilnahme macht es möglich. Als Aussteller profitieren Sie vom vielfältigen Kundenpotenzial!

E-Mail-Marketing ist das Werbemedium der Zukunft – kostensparend und direkt am Kunden! Ob zur Umsatzsteigerung oder Kundenbindung – kaum ein anderes Medium kann dies leisten. Während es in den USA zur Blüte heranwächst, müssen wir es im deutschsprachigen Raum mit der Email-Expo erst aus dem Dornröschenschlaf wecken – seien Sie dabei und profitieren Sie vondieser Trendveranstaltung!

Das begleitende Vortragsprogramm
macht die Veranstaltung noch interessanter für Sie: Profitieren Sie neben den fachkundigen Ausstellern von praxisorientierten Vorträgen zu den Topthemen wie Leadgenerierung, SWYN, Adressgenerierung, Personalisierung, Kennzahlenanalyse, optimale Betreffzeile, Segmentierung, Mobiles E-Mailing und vieles mehr … dies alles bietet Ihnen die Email-Expo – ob Profis oder Einsteiger!

2 Kommentare 11. März 2010, 10:36 Uhr Autor: R. Kulka
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11. März 2010 von R. Kulka:

Email Summit 2010 – Takeaways aus München

Vor wenigen Wochen fand er noch bei 30 Grad am Strand von Miami statt, am 8.-9.3. setzte er ins frischere München über: der Email Marketing Summit der amerikanischen Agentur MarketingSherpa, der nun zum 2. Mal auch in Deutschland stattfand. Zahlreiche Vorträge, in denen Versender wie z. B. Germanwings, Otto und Neckermann über die Schlüsselrolle sowie Erfolgsgeheimnisse ihrer E-Mail-Programme im Marketing-Mix sprachen, lieferten B2C-Marketern neue Erkenntnisse und Anregungen. Parallel bediente eine zweite Vortrags-Schiene B2B-Versender analog. Zwischen den Präsentationen bot sich Gelegenheit für viele nette Gespräche unter den ca. 140 anwesenden Professionals.

“Dr. Flint”

Eindrucksvolles Highlight für mich: Der E-Mail-Marketing-Workshop (am Montag) sowie Vortrag (am Dienstag) mit Dr. Flint McGaughlin (MECLabs Group, MarketingExperiments.com), der den Hörern mit Stimmgewalt und Charme Optimierungs-Paradigmen statt einzelner best-practices einhämmerte. Optimierung der Nutzer-Gedankengänge, statt der E-Mails oder Webseiten; Verhaltenswissenschaft, statt sachlogischer Überlegungen; Klarheit, statt Überredung; Kommunikation mit statt zum Nutzer usw. Das Ganze plastisch demonstriert anhand der erfolgreichsten Marketing Experiments, wie z. B. +1052% Conversion-Gewinne durch Optimierung bei der New York Times, die Lust auf mehr machten. Frischer Wind in meinen Segelohren, den Interessierte zum Teil auch hier noch einmal einfangen können:

Keynotes

Torsten Schwarz von Absolit stellte in seiner Keynote unter anderem erste Ergebnisse seiner jüngsten Studie zu Status quo und Trends im E-Mail-Marketing in Deutschland vor. Die Präsentation mit interessanten Infos, was bei E-Mail-Marketern heute und morgen auf der Agenda steht, kann aktuell hier angefordert werden:

Bob Lorum, President von MarketingSherpa LLC, erläuterte gleichsam 5 zentrale Gründe, warum die E-Mail heute und in Zukunft im B2C- und B2B-Segment ihre Bedeutung erhalten wird.

Tweets

Auf Twitter dürfte mangels Netz zwar der ein oder andere Tweet zum Event verloren gegangen sein – dennoch so einiges. Meine Top-12-Tweets fürs Archiv:

  • #SocialMedia has Not replaced #Email. But Email is competing with SM for the recipients Time!
  • #Twitter erhöht Email Reichweite um 20%
  • Umfrage hier im Saal ergibt ca. 25-30% der Menschen, die ihre Mails über ein mobiles Endgerät lesen 
  • 8% der Otto-Kunden nutzen ein mobiles Endgerät zur hauptsächlichen Internetnutzung
  • Dirk Ploss: “Email Marketing wird noch viel zu häufig von den Direktmarketern alter Schule gemacht” 100% Zustimmung!
  • Schöne Idee: Otto.de zeigt im Newsletter die Mitarbeiter des Newsletter-Teams – Personalisierung einmal anders.
  • Dirk Ploss: Otto bringt gezielt Überraschungs-E-Mails, um die Stickyness zu erhöhen 
  • Klickrate durch Individualisierung stieg um 18% bei Neckermann
  • 72% Conversion bei der Tell-a-friend Kampagne der Messe München
  • Open Rate +150% durch relevantes Targeting und Personalisierung bei germanwings
  • LifeCycle verstanden: Germanwings sendet before-you-go Mailings mit +80% Open Rate gegenüber dem regulären Newsletter
  • Share with your Network bringt germanwings +700% CTR verglichen mit Forward-to-a-Friend

Fazit: Spannend & gerne wieder! :-)

2 Kommentare 11. März 2010, 09:08 Uhr Autor: R. Kulka
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4. März 2010 von R. Kulka:

Neues Skriptum Internetrecht inkl. E-Mail-Marketing

Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster aktualisierte Anfang März das beliebte “Skriptum Internet-Recht” auf den Stand von Februar 2010. Auf 536 Seiten wurden mit Bezug auf wichtige Urteile die relevanten Rechtsgebiete im Online-Marketing fachkundig und ausführlich aufbereitet.

Inhalt:

  1. Information und Recht – die Kernbegriffe
  2. Rechtsprobleme beim Erwerb von Domains
  3. Das Immaterialgüterrecht (Einführung, Urheberrecht, Patentrecht)
  4. Online-Marketing: Werberechtliche Fragen
  5. Der Vertragsschluss mit Kunden
  6. Datenschutzrecht
  7. Haftung von Online-Diensten
  8. Die internationalen Aspekte des Internetrechts
  9. Internetstrafrecht
  10. Musterverträge

Auch der Bereich “Kommerzielle Versendung von E-Mails” auf den Seiten 256 bis 263 wurde entsprechend der jüngsten Urteile aktualisiert.

Zum Download:
http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Internetrecht_Februar2010.pdf
(pdf, 522 Seiten, 3mb)

Gänzlich neu ist das “Skriptum IT-Recht” mit 470 Seiten.

Inhalt:

  1. Der Rechtsschutz für EDV-Produkte
  2. EDV-Vertragsrecht
  3. Softwareüberlassungsverträge
  4. Softwareerstellungsverträge
  5. Softwarevermietung
  6. Softwareleasing
  7. Softwarewartungs- und Pflegeverträge
  8. Besondere Softwareverträge
  9. Musterverträge

Download:
http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_IT-Recht_Februar2010.pdf
(pdf, 470 Seiten, 2.mb)

Kommentieren 4. März 2010, 17:44 Uhr Autor: R. Kulka
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3. März 2010 von R. Kulka:

E-Mail-Darstellungsfehler in Hotmail/Firefox beheben

Chad White, Autor von TheRetailEmailBlog, weist in seinem aktuellen Reportlet auf einen häufig unberücksichtigten E-Mail-Darstellungsfehler hin: In E-Mails, die mittels Firefox-Browser im Webmailer Hotmail gerendert werden, erhalten die Bilder ungewollt einen Rand. Dieser macht sich nicht nur an sich unschön bemerkbar (vgl. Abb. links), sondern kann im schlimmsten Fall das Layout des Newsletters zerstören.

Abb.: Darstellungsfehler in Hotmail mit Firefox kann einfach behoben werden

Abb.: Darstellungsfehler (links) in Hotmail mit Firefox kann einfach behoben werden (rechts)

Wenn wir exemplarisch davon ausgehen, dass 58,77% der Nutzer mit dem Firefox unterwegs sind (Webanalytics für optivo.de in 2010) und 17% ihre E-Mails in Windows Live/Hotmail abrufen (vgl. Auswertung von Salted Services), wäre theoretisch fast genau jede 10. gelesene E-Mail potenziell betroffen. Im Reportlet stelllt Chad White fest, dass aktuell 55% der E-Mails von 102 untersuchten Online-Händlern in Hotmail aufgrund des Bugs nicht korrekt dargestellt würden.

Dabei existieren relativ einfache Gegenmaßnahmen, um den Darstellungsfehler zu unterbinden (vgl. Abb. 1 rechts):

Bug-Fix Möglichkeit 1 (zentralisiert)

Unmittelbar hinter (!) dem <BODY>-Tag in der E-Mail ist die folgende Zeile einzufügen: <STYLE>img {display:block;}</STYLE>.

(Anm.: Für valides HTML sollte der <STYLE>-Abschnitt zwar im <HEAD>-Bereich platziert werden. Da dieser wird jedoch von Hotmail ausgeblendet wird, muss er in den <BODY>-Abschnitt.)

Bug-Fix Möglichkeit 2:

In jedes <IMG>-Tag des Mailings ist das Attribut style="display:block;" einzufügen. Also statt <img src="http://meinbild.de" /> sollte das Tag nun <img src="http://meinbild.de" style="display:block;" /> lauten.

Kommentieren 3. März 2010, 20:48 Uhr Autor: R. Kulka
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3. März 2010 von R. Kulka:

Salted Services: Marktanteile gängiger E-Mail-Clients und Webmailer

Salted Services aus dem Vereinigten Königreich, ein Anbieter u.a. für die Messung von E-Mail-Clientanteilen (fingerprintapp) sowie -Rendering-Tests (litmusapp), aktualisierte am 24.02.10 den Report “E-Mail-Client Marktanteile“. In die aktuelle Untersuchung flossen die Ergebnisse des litmusapp-Trackings von 250 Mio. E-Mail-Empfängern ein. Der letzte Report, der noch die Segmente B2B und B2C getrennt auswies, datierte vom September 2008.

Ergebnisse

Welche E-Mail-Clients oder Webmailer werden gemäß des Reports aktuell primär genutzt? Die Top-11:

  1. Outlook 2003 und früher: 34,0%
  2. Hotmail: 17,0%
  3. Yahoo! Mail: 13,0%
  4. Outlook 2007: 9,0%
  5. Gmail: 5,0%
  6. Apple Mail: 4,0%
  7. iPhone: 4,0%
  8. Thunderbird: 2,4%
  9. Windows Live Mail (Desktop): 2,0%
  10. AOL Mail: 1,2%
  11. Lotus Notes: 0,4%
  12. Andere: 8,0%

Vorsicht bei Verallgemeinerungen

Die Ergebnisse sollten nicht blindlings verallgemeinert und etwa als Basis für die Optimierung des eigenen Newsletters herangezogen werden. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass die tatsächlichen Anteile von Verteiler zu Verteiler variieren. Zwei offensichtliche Einflussfaktoren bzw. Segmente sind etwa Geschäftsfeld (B2C vs. B2B) oder Land (Deutschland, UK, USA, …). So ist etwa zu vermuten, dass im Consumer-Bereich eher Webmailer eingesetzt werden, als im Geschäftsumfeld. Genauso kann gemutmaßt werden, dass in Deutschland die Platzhirsche gmx und web.de den US-Webmailern einen Großteil der Marktanteile abnehmen.

Anbei ergänzend die Ergebnisse einer kleinen Stichprobe, die wir kürzlich intern für den B2C-Sektor in Deutschland ausgewertet haben:
http://tinyurl.com/emailclients-DE

Outlook 2003 and earlier 34,0%
Outlook 2007 9,0%
Hotmail 17,0%
Yahoo! Mail 13,0%
Gmail 5,0%
Apple Mail 4,0%
iPhone 4,0%
Thunderbird 2,4%
Windows Live Mail (Desktop) 2,0%
AOL Mail 1,2%
Lotus Notes 0,4%
Others 8,0%
1 Kommentar 3. März 2010, 19:39 Uhr Autor: R. Kulka
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2. März 2010 von R. Kulka:

MarketingSherpa’s “Marketing Wisdom 2010″ downloaden

Die amerikanische Marketing-Agentur MarketingSherpa veröffentlichte den Band “Marketing Wisdom for 2010“, in dem 70 Marketer und Agenturen auf 34 Seiten über inspirierende Erfahrungen und Erkenntnisse aus der heutigen Onlinemarketing-Praxis berichten.

Die Themen:

  1. Social Media
  2. Email
  3. Search
  4. B2B Marketing
  5. Consumer Marketing
  6. Testing and Metrics
  7. PR
  8. Running an Agency
  9. Office Politics

Zum kostenfreien Download:
http://www.surveygizmo.com/s/246930/marketing-wisdom-report-2010
(pdf, 1.12mb, 34 Seiten, Registrierung erforderlich)

Kommentieren 2. März 2010, 18:18 Uhr Autor: R. Kulka
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2. März 2010 von R. Kulka:

Spamhaus mit neuer Domain Block List – Tipps für Versender

Abb. 1: ZEN- vs. DBL-Verzeichnis von Spamhaus

Abb. 1: ZEN- vs. DBL-Verzeichnis von Spamhaus - IP vs. Domain(s)

Der Blacklist-Betreiber Spamhaus stellte gestern mit der Domain Block List (DBL) offiziell eine neue Negativliste zur Identifizierung unerwünschter E-Mails vor. Anders als Spamhaus verbreitete ZEN-Blocklist, die IP-Adressen von Versendern unerwünschter Nachrichten führt, zielt die Domain Block List auf Domain-Namen ab, die im Inhaltsteil von Spam vorkommen (vgl. Unterschied in Abb. 1). Das DBL-System ist darauf ausgelegt, Spamtraps in Echtzeit auszuwerten und aktuellste Daten in kurzen 2-Minuten-Intervallen unter dbl.spamhaus.org zum Abruf zur Verfügung zu stellen.

Die Verzeichnisse von Spamhaus werden von gewichtigen internationalen ISPs, wie z. B. Hotmail, Yahoo und Weitere genutzt. Auch für den verbreiteten Filter SpamAssassin, der Basis von Anti-Spam-Maßnahmen in vielen Unternehmen darstellt und auch bei GMX sowie etwa 1&1 eingesetzt wird, soll speziell für die DBL-Unterstützung in einer neuen Version 3.3.1 erscheinen.

Ähnliche, bereits etablierte domain-basierte Negativlisten (auch: Right-Hand Side Blacklists, RHSBL oder Host-Namen-basierte Listen) sind etwa uribl und SURBL (Spam URI Realtime Blocklist). Beim Einsatz von RHSBL werden diese meist ergänzend hinter die IP-basierten Negativlisten (auch: Left-Hand Side Blacklists, LHSBL) geschaltet, die bereits ca. 80-90% des Spam-Aufkommens filtern können. Sowohl uribl als auch SURBL bieten Versendern hier bzw. hier eine Nachschlage-Funktion, um ein Listing der Domain(s) in einem Mailing prüfen und ggf. Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Einige Tipps zum Umgang mit RHSBL

  • Abb. 2: URI Block List mit GMX testen

    Abb. 2: URI Block List mit GMX testen

    Alle drei RHSBL können in SpamAssassin einfach eingebunden werden (DBL in Kürze). Führen Sie vor Versandstart oder zumindest in regelmäßigen Abständen ein Spam-Scoring mittels entsprechend konfiguriertem SpamAssassin durch und prüfen Sie dabei (auch), ob ein Blacklisting auf einer RHSBL vorliegt. Weniger elegant, aber ebenso möglich: Richten Sie sich ein Konto bei gmx ein, versenden Sie eine Test-Mail hierhin und prüfen Sie anschließend die Informationen im Header der E-Mail – gmx notiert hier etwaige (SURBL-)Treffer (vgl. Abb. 2). Alternativ nutzen Sie den SURBL+ Checker des SpamAssassin Rules Emporium und führen die Prüfung durch manuelle Eingabe der Domain(s) durch.

  • RHSBL führen in der Regel Domains, die in unerwünschten E-Mails auftauchten. Zwar sind die Betreiber bemüht, keine False-Positives zu erzeugen. Dennoch bedeutet dies, dass nicht zwangsläufig alle gelisteten Domains direkt mit Spam in Verbindung stehen müssen. Möglicherweise wurde im Einzelfall in falschem Umfeld versandt… Umso wichtiger ist es, dieses Versand-Umfeld, in dem die eigenen Domains auftauchen, bestmöglich zu kontrollieren. Dies gilt insbesondere bei externen Werbebuchungen und der Auswahl seriöser Partner.
  • Standalone-Werbesendungen werden oft im Auftrag eines Advertisers durch Agenturen an ein Netzwerk von E-Mail-Publishern vermittelt. Nicht selten verläuft dieses Geschäft über mehrere Agenturen, die das Werbemittel provisioniert weiterreichen und dabei meist mit eigenen Tracking-Links versehen. So kann die Anzahl der Klicks für die Erfolgsauswertung und Abrechnung im eigenen System ohne externes Reporting nachvollzogen werden. Die Folge: Oft befinden sich hinter dem Tracking-Link, den das E-Mail-Versand-System beim Publisher letztlich erzeugt (in Abb. 1 z. B. “news.optivo.de”) eine ganze Reihe weiterer “unsichtbarer” Tracking-Links der beteiligten Agenturen, die nacheinander zur eigentlichen Zielseite auflösen. Diese kaskadierenden URLs sollten ebenfalls geprüft werden, falls Zustellbarkeitsprobleme vorliegen. Denn diese können hierbei auftreten, wenn eine der nachgelagerten (Agentur-) Domains auf einer RHSBL gelistet ist. So geschehen beispielsweise hier in diesem Fall:
    Abb. 2: Kaskadierte Tracking-Links - URIBL-Listing

    Abb. 3: Vier kaskadierte Tracking-Links eines Werbemailings mit Blackisting einer Domain

    Welche Domains ggf. hinter einem Mailing-Link stehen, kann relativ einfach über das Firefox-Plugin HttpFox von Martin Theimer eruiert werden. Am Beispiel einer Standalone-Anzeige in einem Newsletter von heute:

    Abb. 4: Sechs Redirects / zu prüfende Domains in einem Standalone

    Abb. 4: Sechs Redirects / zu prüfende Domains in einem Standalone

  • In der Regel bezieht sich die Prüfung der RHSBL auf klickbare Links in einem Mailing. Ebenso denkbar ist allerdings die Kontrolle aller URIs, die im Inhalts-Teil einer E-Mail vorkommen – z. B. also auch die Domains in den Pfaden zu Bild-Dateien. Diese werden – im Gegensatz zu Hyperlinks – vom Versandsystem in der Regel nicht zu Tracking-Zwecken verändert. Es kann ratsam sein, diese in Einzelfällen ebenfalls zu prüfen bzw. bei einer Fehleranalyse im Rahmen von Zustellbarkeitsproblemen mit zu berücksichtigen…
Kommentieren 2. März 2010, 13:11 Uhr Autor: R. Kulka
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26. Februar 2010 von R. Kulka:

Neues vom Sender++ Projekt des eco Verbands und DDV

Nachdem die Initiative trustedDialog kürzlich eine strategische Partnerschaft mit dem eco Verband ankündigte, hätte man meinen können, dass eco und der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) das Gemeinschafts-Projekt Sender++ damit begraben. Auf der Website der Certified Senders Alliance (CSA) ist nun die Rede von trustedDialog, statt – wie vor 1 Monat noch – Sender++. Und schließlich konnte die an und für sich interessante Technologie in den 12 Monaten seit Bekanntmachung nicht wirklich Fuß fassen. Gründe: Ein ungewisser ROI und die fehlende Begeisterung aufseiten der E-Mail-Marketer, keine Übernahme durch gewichtige Webmailer, fehlende Unterstützung durch E-Mail-Dienstleister und nicht zuletzt der Start von trustedDialog mit den unangefochtenen Platzhirschen gmx und web.de im Juni letzten Jahres. Aber…

Sender++ sendet Lebenszeichen

Aber Totgesagte leben bekanntlich länger: Der eco Verband teilte heute in einem E-Mail-Rundschreiben an Mitglieder der Certified Senders Alliance (CSA) mit, dass erste Testläufe für Sender++ mit einem Technologiepartner bevorstehen. Im Gegensatz zu trustedDialog wird Sender++- den Aussagen zufolge ausschließlich außerhalb Deutschlands verfügbar sein.

Genauere Angaben liegen derzeit nicht vor. Interessierte können sich jedoch auf der bevorstehenden CeBIT (2.6.3.10) beim Technologiepartner Alinto (Halle 3, Stand H04) oder auf dem eco Stand (Halle 6, Stand H02) informieren.

Kommentieren 26. Februar 2010, 20:59 Uhr Autor: R. Kulka
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26. Februar 2010 von R. Kulka:

Drei interessante E-Mail-Tests – erraten Sie die Gewinner?

Nicht wenige E-Mail-Marketing-Experten postulieren, jeden E-Mail-Versand zum Testen zu nutzen. Testen ist so effizient und wichtig, da dem minimalem Aufwand hierfür ein potenziell sehr hoher Ertrag durch bessere Response und ein schrittweiser Aufbau fundierter Erkenntnisse gegenübersteht. Jeder Test beinhaltet 0% Risiko und 100% Chance! Gegenstand können z. B. Variationen einfache Response-Hebel, wie Betreffzeile oder Handlungsaufforderung sein, um Auswirkungen auf Öffnungs- oder Klickrate zu überprüfen. Professionelle E-Mail-Marketing-Werkzeuge unterstützen darüber hinaus das mühelose Überprüfen mehrerer Parameter mit verschiedenen Ausprägungen im Hinblick auf die Erfolgswirkung. Neben den Test-Ergebnissen im eigenen E-Mail-Verteiler liefern aber auch die geteilten Resultate Dritter interessante Hinweise…

Drei interessante Test-Ergebnisse

(Erraten Sie die Outperformer? :-) )

  • Ein Finanzdienstleister testete im Rahmen eines Versands drei Kandidaten B, C und D gegen die ursprüngliche Kontroll-Variante des Mailings A (vgl. Abb. 1). B enthielt eine Light-HTML-Variante ohne Bilder mit persönlichem Ton, C und D unterschieden sich durch die Größe der Masthead-Grafik. Untersucht wurde die Click-Through-Rate. Der Gewinner erzielte eine um 42% höhere Response. Wer machte das Rennen? →  Auflösung hier

    Abb.: 3 Test-Werbemittel B, C, D (Quelle: marketingexperiments.com)

    Abb. 1: 3 Test-Werbemittel B, C, D (Quelle: marketingexperiments.com)

  • Anna Yeaman von der Agentur StyleCampaign testete eine Newsletter-Variante A mit dunklem Text auf weißem Hintergrund gegen die invertierte Version B mit hellem Text auf schwarzem Hintergrund (vgl. Abb. 2). Verglichen und bewertet wurde anhand der Anzahl Clicks. Der responsestärkere Newsletter erzielte 150% mehr Clicks. Erraten Sie, ob es die helle oder dunkle Variante war? → Auflösung hier

    Abb. 1: Mehr Clicks bei hell oder dunkel? (Quelle: stylecampaign.com)

    Abb. 2: Mehr Clicks bei hell oder dunkel? (Quelle: stylecampaign.com, Ausschnitt)

  • Der Anbieter von Einrichtungsgegenständen Pier 1 Imports testete die Vorschläge dreier Agenturen B, C und D gegen seine eigene, saisonale E-Mail-Werbung A (vgl. Abb. 3). Variante B stellte einzelne Angebote durch weiße Freiräume frei und erhöhte damit deren Sichtbarkeit. Version C forcierte durch das prominentere Comic-Eichhörnchen eine emotionalere Ansprache der Adressaten. Beide Creatives präsentieren mehr Produkte, als A. Newsletter-Variante D wartete mit einer klareren Struktur auf. Gemessen wurde die Click-Through-Rate. Überraschung: Der beste (!) Agentur-Vorschlag generierte im Vergleich zur Kontroll-Variante A eine Click-Through-Rate von -18,5%, der schlechteste -51,83%. Erraten Sie, welche Variante wie performte? → Auflösung hier (im PDF)

    Abb. 3: Pier 1 Imports testete Agentur-Vorschläge (Quelle: marketingexperiments.com)

    Abb. 3: Pier 1 Imports testete 3 Agentur-Vorschläge (Quelle: marketingexperiments.com)

Fazit: Testen, testen, testen…

Kommentieren 26. Februar 2010, 20:40 Uhr Autor: R. Kulka
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25. Februar 2010 von R. Kulka:

Update: Video-E-Mails an Googlemail-Nutzer verbessert

Der Webmailer Googlemail teilte heute im Gmail Blog mit, dass einige experimentelle Funktionen (”Google Labs“) final übernommen, andere eingestellt wurden. Zu den realisierten Features zählen erfreulicherweise auch die “YouTube Previews“, die bereits im April letzten Jahres Furore machten.

Was bedeutet dies? E-Mail-Marketer, die einen YouTube-Kanal pflegen, können nun Googlemail-Nutzern theoretisch echte Video-E-Mails zusenden, ohne dass diese – wie vormals – die YouTube-Preview-Funktion in den Google Labs-Einstellungen zuvor aktiviert haben müssen.

Die wichtigsten Facts

  • Gmail bzw. Googlemail erkennt fortan automatisch Video-Links des Portals YouTube in E-Mails, sofern diese als einfacher Text-Verweis  (http://www.youtube.com/watch?v=pUxZnsRZx3Q) oder als Hyperlink (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pUxZnsRZx3Q">Video</a>) in die E-Mail eingebunden wurden.
  • Abb. 1: YouTube-Videos in Googlemail

    Abb. 1: YouTube-Videos in Googlemail

    Die erkannten YouTube-Videos werden unterhalb der E-Mail eingebunden (vgl. Abb. 1) und können dort direkt per Mausklick abgespielt und mit den üblichen Bedienelementen gesteuert werden (vgl. Abb. 2).

    Abb. 2: Video wird in der E-Mail abgespielt

    Abb. 2: Video wird in der E-Mail abgespielt

  • Tracking-Links der E-Mail-Marketing-Software werden nicht aufgelöst; d. h. verbirgt sich ein YouTube-Verweis hinter einem Redirect-Link, um typischerweise die Response zu messen, wird das entsprechende Video nicht erkannt. Also müssen bei der Linkersetzung durch die Software die Verweise auf YouTube-Videos hiervon ausgenommen werden (vgl. Abb. 3):

    Abb.: Klicktracking für das Video deaktivieren (hier: optivo(R) broadmail)

    Abb. 3: Klicktracking für das Video deaktivieren (hier: optivo(R) broadmail)

  • Nützlich: Auch YouTube-Parameter, wie der Einstiegs-Zeitpunkt im Video (z. B. 1 Minute und 19 Sekunden: http://www.youtube.com/watch?v=pUxZnsRZx3Q#t=1m19s), funktionieren in der E-Mail sehr schön.

Bewertung

Mark Brownlow weist in seinem aktuellen Blog-Beitrag darauf hin, dass die Funktion mit Bedacht genutzt werden sollte. Nicht alle Googlemail-Adressaten lesen etwa die E-Mails auch im Webmailer. Wer seine E-Mails  über POP3 oder IMAP abruft und im Desktop-Client wie Thunderbird bearbeitet, profitiert nicht von dem Preview-Feature. Ähnlich dürfte es vielerorts dort ausschauen, wo E-Mails unterwegs auf dem mobilen Endgerät gelesen werden.

Seit Mitte Januar verbindet Googlemail standardmäßig per HTTPS, sodass auch kein Referrer mehr übermittelt wird. Anhand dieser Information hätten die Webmail-Nutzer identifiziert werden können, sofern eine gültige datenschutzrechtliche Einwilligung zur Nutzerprofilierung vorliegt. Und hierauf aufbauend hätten einigermaßen gezielt die Preview-fähigen Adressaten angesprochen werden können. (Solche Nutzer, die mehrere Clients nutzen, hierbei einmal außen vor.)

Hätte, Wenn und Aber… ;-) Nichtsdestotrotz: Eine interessante Möglichkeit für Video-E-Mails, die durch die Migration vom experimentellen Labs- in den Live-Status noch einmal an praktischer Relevanz gewinnen könnte.

1 Kommentar 25. Februar 2010, 21:04 Uhr Autor: R. Kulka
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